Gut zu wissen

Kaum zu glauben, dass wir alle einmal solche Füße hatten.

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Und kaum zu glauben, was auf diese kleinen Füße zukommt:

Der Mensch läuft während seines Lebens durchschnittlich 185.000 Kilometer. Dabei macht er bis zu 10.000 Schritte am Tag. Dabei lastet jedes Mal der 3- bis 4-fachen Druck des eigenen Körpergewichtes auf den Füßen. Wenn man dem zu wenig Beachtung schenkt, ist es nicht verwunderlich, dass man irgendwann zu den 75% der Menschen gehört, die Fußprobleme bekommen. Dabei sind Frauen 3-mal mehr gefährdet als Männer. Das höchste Risiko haben allerdings Menschen, die an Diabetes mellitus erkranken, da sie öfters unter Durchblutungs- und Nervenstörungen leiden – was sie schmerzunempfindlich macht.

ABER wenn man ein paar kleine Tipps beachtet, braucht ein kleines Fußproblemchen nicht zu großen Beschwerden zu führen:

  • Nicht zu kleine, zu hohe und zu schmale Schuhe tragen.
  • Füße waschen im max. 37° warmen Fußbad und nicht länger als 3 Minuten. Dabei weiche Waschlappen und Handtücher ebenso wie eine milde rückfettende Seife verwenden.
  • Füße gründlich abtrocknen – besonders zwischen den Zehen (aber nicht rubbeln).
  • Füße gründlich inspizieren.
  • Überschüssige Hornhaut vorsichtig mit einem Naturbimsstein entfernen (am besten noch vor dem Fußbad).
  • Zehennägel nur so feilen, dass der Rand mit der Zehenkuppe gerade abschließt.
  • Normale Haut braucht keine zusätzliche Pflege. Trockene Haut sollte eingecremt werden (aber nicht zwischen den Zehen). Bei schweißiger Haut müssen die Strümpfe regelmäßig gewechselt werden und die Füße sollten häufiger nur mit Wasser gewaschen werden.
  • ACHTUNG – ungeeignet sind für die Fußpflege sind:
    Nagelzangen, -scheren und -knipser,
    Metallfeilen und Hornhauthobel,
    künstlicher Bimsstein,
    harte Bürsten und Handtücher,
    Fußpuder, -spray und ätherische Öle,
    Druckstellen-, Hühneraugenpflaster und –tinktur.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte immer an einen Arzt oder an Ihre FußpflegespezialistInnen!